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印第安纳波利斯小马队

21:37 Klingbeil: Selbstständige und Beamte in gesetzliche Rente

21:37 Klingbeil: Selbstständige und Beamte in gesetzliche Rente


21:37 Uhr

Klingbeil: Selbstständige und Beamte in gesetzliche Rente

Vizekanzler Lars Klingbeil pocht darauf, auch Selbstständige, neue Beamte und Politiker in die gesetzliche Rente aufzunehmen. “Das wäre ein wirklicher Beitrag zu mehr Gerechtigkeit im System”, sagte der SPD-Chef bei einem Bürgergespräch in Heidelberg. Die Rentenkommission schlage das in ihrem Bericht so vor, er sei sich mit Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) einig, dass sie das jetzt auch umsetzen wollten.

Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission zur Reform der Rente empfiehlt, auch Selbstständige und Politiker in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen zu lassen. Bei Beamten gibt es allerdings einen Bestandsschutz.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bas hatten vereinbart, das Konzept der Kommission vollständig umzusetzen – es gibt aber längst Debatten über einzelne Punkte wie die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren.

20:59 Uhr

Mit dieser roten Linse legen Aktivisten Dutzende SUVs lahm

Knapp 40 Luxusautos stehen in Hamburg plötzlich mit platten Reifen da. Hinter der Aktion steckt das “Widerstands-Kollektiv”: Mit kleinen Linsen in den Ventilen lässt die Gruppe gezielt Luft entweichen. Der Staatsschutz ermittelt.

20:26 Uhr

Söder und Krause fahren mit “Olympia Looping”

Versprechen eingelöst: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause haben zwei Tage nach der Kür der Landeshauptstadt zum deutschen Olympiabewerber eine rasante Runde auf der Achterbahn “Olympia Looping” auf dem Oktoberfest gedreht. Grünen-Politiker Krause, 36 Jahre jung, hatte CSU-Chef Söder im Vorfeld gekitzelt, Söder kam nach dem Sieg Münchens bei der Stichwahl in Baden-Baden gegen das Konzept von Köln/Rhein-Ruhr aus der Nummer nicht mehr raus. “Den Looping machen wir jetzt irgendwann die Woche. Davor werde ich mich nicht drücken können, befürchte ich”, hatte Söder gesagt und sich in sein Schicksal gefügt. Er nahm die turbulente Fahrt mit Fassung hin.

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Markus SOEDER Ministerpraesident Bayern und CSU Vorsitzender und Oberbuergermeister Dominik Krause fahren Olympia-Looping. Die beiden lösen damit ein Versprechen ein: Sie hatten die Fahrt in der Achterbahn fuer den Fall angekuendigt dass Muenchen den Zuschlag im nationalen Auswahl-Verfahren für die Olympischen Spiele bekommt. 191. Oktoberfest vom 19.09.-04.10.2026 auf der Theresienwiese in Muenchen. *** Markus SOEDER, Minister-President of Bavaria and CSU Chairman, and Mayor Dominik Krause ride the Olympia Looping. The two are thus fulfilling a promise: They had announced that they would take the roller coaster ride if Munich were selected in the national bidding process for the 191st Oktoberfest from September 19 to October 4, 2026, at (Foto: IMAGO/Sven Simon)

Der “Olympic Looping”, die größte transportable Achterbahn der Welt, ist seit 1989 fester Teil des Oktoberfestes. Die fünf Loopings haben die Farben der olympischen Ringe, sie sind ähnlich angeordnet, aber im Vergleich zur Vorlage oval und nicht rund. In der Spitze werden die Fahrzeuge auf der 1250 m langen Achterbahn 90 km/h schnell.

19:51 Uhr

Selena Gomez und Benny Blanco feiern Hochzeitstag mit altem Kuchen

Selena Gomez und Benny Blanco sind seit einem Jahr verheiratet. Zu ihrem ersten Hochzeitstag am Sonntag (27. September) meldeten sich beide mit persönlichen Botschaften auf Instagram. Die Sängerin postete in ihrer Story ein Bild von der Hochzeitsfeier, auf dem sich das Paar in seinen maßgeschneiderten Outfits von Ralph Lauren lachend in den Armen liegt. “Alles Gute zum Jahrestag, mein Schatz”, schrieb sie dazu. “Ich liebe dich bis zum Mond und zurück.”

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Tradition im Hause Blanco

Blanco setzte auf einen alten Brauch. Er zeigte ein aufbewahrtes Stück Hochzeitskuchen auf einem rosa Teller mit dem Schriftzug “LOVE IS LOVE” und kommentierte: “Ein Jahr alter Kuchen hat noch nie so gut geschmeckt.” Schon seit Jahrhunderten heben Brautpaare ein Stück ihrer Torte auf, um es am ersten Jahrestag zu essen. Das soll der Ehe Glück und Wohlstand bringen. Unter ein weiteres Foto von der Trauung setzte der Produzent die Zeilen: “1 Jahr geschafft … für immer vor uns …”

19:15 Uhr

Französische Polizei stoppt Porschefahrer mit Tempo 312

Eine Polizeistreife in Frankreich hat einen Porschefahrer mit 312 Kilometern pro Stunde auf einer Autobahn geblitzt, auf der ein Tempolimit von 130 gilt. Bei der Geschwindigkeit habe der Fahrer mitten im übrigen Verkehr 87 Meter pro Sekunde zurückgelegt, teilte die Polizei in den französischen Alpen mit. “Leichtsinn? Adrenalinsucht? Das spielt keine Rolle. Die Folgen sind jedenfalls sehr real”, meinte die Polizei. Der aus dem Ausland stammende Fahrer habe seinen Führerschein abgeben müssen, eine Sicherheitsleistung von 1500 Euro bezahlen müssen und sein Wagen sei abgeschleppt worden. “Die Straße ist keine Rennstrecke.”

Es handele sich um einen der schlimmsten jemals in Frankreich gemessenen Tempoverstöße, berichteten französische Medien. So etwas hätten sie noch nie gesehen, sagten die Beamten demnach. Der Raser, der nach einem Bericht des Senders Ici aus der angrenzenden Schweiz kommt, wird sich demnächst vor Gericht verantworten müssen. Ihm drohen drei Monate Haft und eine Geldstrafe in Höhe von 3750 Euro.

18:26 Uhr

Domina soll langjährigen Kunden getötet haben

Eine Domina, ein Millionen-Erbe und ein verschwundener Kunde: In München beginnt der Mordprozess gegen die 59-jährige Marion W. Die Anklage wirft ihr vor, ihn getötet und anschließend selbst als vermisst gemeldet zu haben.

18:19 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

17:53 Uhr

Hackerangriff auf Lieferdienst Flink: Namen, Adressen, Telefonnummern

Hacker haben den Lieferdienst Flink angegriffen. Sie hätten Zugriff auf personenbezogene Daten von Kunden und Mitarbeitern erhalten, sagte ein Unternehmenssprecher. Es handele sich um Stammdaten wie “Name, Lieferadresse, E-Mail-Adresse und Telefonnummer”. Passwörter, Zahlungsdaten, Bankverbindungen oder Kreditkarteninformationen seien nicht betroffen.

“Wir haben Kenntnis von einem unbefugten Zugriff auf Daten aus einem unserer internen Systeme erhalten und nehmen den Vorfall sehr ernst”, sagte der Sprecher. Man wisse, dass die Kriminellen versuchten, “den Vorfall auszunutzen, indem sie Kunden und Mitarbeiter direkt kontaktieren und zu Zahlungen auffordern”. Man rate dringend davon ab, auf diese Nachrichten zu reagieren oder Zahlungen zu leisten. Aktuell bestünden keine weiteren unbefugten Zugriffe auf die Systeme, führte der Sprecher aus.

17:17 Uhr

Erdogan verunglimpft – Gericht verurteilt türkischen Comedian

Ein Istanbuler Gericht hat den türkischen Comedian Deniz Göktas am ersten Prozesstag wegen “Verunglimpfung religiöser Werte” zu rund sieben Monaten und wegen Präsidentenbeleidigung zu rund elf Monaten Haft verurteilt. Gleichzeitig sprach ihn das Gericht vom Vorwurf der “Verherrlichung von Verbrechen und Straftätern” frei und ordnete seine Entlassung aus der Untersuchungshaft an, wie die private Nachrichtenagentur Demirören berichtete.

  • Beschwerdeführer in diesem Prozess war neben anderen auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. Da geringe Freiheitsstrafen für gewöhnlich nicht abgesessen werden müssen, wurde mit der Freilassung des Künstlers im Laufe des Tages gerechnet.

  • Der 32-jährige Göktas war Anfang Juli festgenommen worden und saß seitdem in Untersuchungshaft im Hochsicherheitsgefängnis Karatepe. Festgenommen wurde er nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub am Flughafen Istanbul. Er rechnete damals bereits mit einer Festnahme, erklärte er laut der oppositionellen Zeitung “Birgün” im Gerichtssaal. Dennoch zähle er sich zu denjenigen, die junge Menschen überzeugen wollten, die Türkei nicht zu verlassen. Auch die Polizisten, die ihn festgenommen haben, hätten sich über seine Rückkehr gewundert, berichtete er.

16:45 Uhr

Zank bei Volksfest: Oberbürgermeister entreißt Tierschützern Plakat

Beim Volksfestumzug des Cannstatter Wasen hat der Stuttgarter Oberbürgermeister Frank Nopper Tierschutzaktivisten des “Kollektiv Tierbefreiung” ein Transparent entrissen. Der 65-jährige CDU-Politiker befand sich auf einer Pferdekutsche, die Aktivisten kritisieren den Einsatz von Tieren beim Umzug. 

16:13 Uhr

Wiesn-Streit eskaliert: Attacke mit Hendlmesser

Bei einem Streit in einem Zelt auf dem Oktoberfest ist ein 32-jähriger Tourist mit einem Besteckmesser attackiert und verletzt worden. Zuvor hatte ein 24-jähriger Mann laut Polizei eine Frauengruppe belästigt und versucht, eine von ihnen zu schubsen.

Als der Tourist dazwischenging, sei es zu einem Handgemenge gekommen. Der Tatverdächtige griff demnach zu einem sogenannten Hendlmesser und fügte dem 32-Jährigen eine Schnittwunde am Unterarm zu, die Sanitäter vor Ort nähen mussten. Polizisten nahmen den Mann am Sonntag vorläufig fest und ordneten eine Blutentnahme an. Nach einem vorübergehenden Gewahrsam wurde er laut Polizeisprecher mittlerweile wieder entlassen. Die Münchner Kriminalpolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

15:35 Uhr

Frau und Tochter von ecuadorianischem Drogenkartell gefasst

Ermittler haben die Frau und die Tochter eines berüchtigten ecuadorianischen Drogenbosses in Kolumbien gefasst. Die in ihrer Heimat wegen Geldwäsche gesuchte Inda Peñarrieta und ihre Tochter Michelle Macías wurden bei einem gemeinsamen Einsatz mit der US-Bundespolizei FBI und den ecuadorianischen Behörden im Nordosten Kolumbiens festgenommen, wie Kolumbiens Präsident Abelardo de la Espriella mitteilte. Die Frauen sollen demnach nach Ecuador ausgeliefert werden.

Die beiden Frauen werden verdächtigt, für das Drogenkartell Los Choneros ihres Mannes beziehungsweise Vaters Adolfo Macías mehr als 25 Millionen Dollar aus dem Drogenhandel gewaschen zu haben. Der Drogenboss war im vergangenen Jahr festgenommen und an die USA ausgeliefert worden, wo er wegen Drogen- und Waffenschmuggels angeklagt ist. Die Drogengang Los Choneros wird von den USA als terroristische Organisation eingestuft und unterhält Verbindungen zum mächtigen mexikanischen Sinaloa-Drogenkartell.

15:06 Uhr

Peitschende Wellen treiben Sturmflut in US-Küstenorte

Ein schwerer Sturm trifft auf die Ostküste der Vereinigten Staaten und richtet dort eige Schäden an. Straßen werden geflutet, in vielen Haushalten fällt der Strom aus. In Nantucket landet ganz besonders Treibgut am Strand. 

14:26 Uhr

Laura Maria Rypa wehrt sich nach Talkshow-Auftritt

Laura Maria Rypa hat auf Hass-Kommentare reagiert, die nach ihrem Auftritt in der NDR-Talkshow “deep und deutlich” im Netz aufgetaucht sind. In ihrer Instagram-Story teilte die Ex-Verlobte von Pietro Lombardi einige der Nachrichten, die sie erreicht haben. Zu Kommentaren wie “Dann mach Instagram doch privat”, “Aber das Geld schmeckt, oder?” oder “Sie wollte nicht in die Öffentlichkeit, sitzt jetzt aber in einer Talkshow” stellte Rypa eine klare Frage: “Habt ihr überhaupt verstanden, worüber ich gesprochen habe?”

In einem längeren schriftlichen Statement erklärte sie deshalb noch einmal, warum sie sich für den Talkshow-Auftritt entschieden hatte, bei dem sie über die Frühgeburt ihres Sohnes sprach. Sie habe deutlich machen wollen, dass ein Leben in der Öffentlichkeit mehr sei als Glamour, Geld, Instagram-Fotos und rote Teppiche. Ihr gehe es darum zu zeigen, “dass hinter diesen Bildern auch ein echter Mensch sitzt. Eine Mutter. Eine Frau, die genauso Angst haben, überfordert sein und an ihre Grenzen kommen kann”. Besonders verletzend seien für sie angesichts ihrer Emotionen Kommentare wie “Heul doch ins Kissen”. “Und ja, wenn ich über diese Zeit spreche, weine ich. Natürlich weine ich”, betonte Rypa. Solche Reaktionen würden “sehr viel mehr über euch als über mich” aussagen. Eigentlich, stellte sie klar, müsse sie sich für ihre Gefühle gar nicht rechtfertigen.

14:00 Uhr

“Zustand der Nacktheit”: Irans Justizchef droht Frauen ohne Kopftuch

Irans Justizchef hat abermals Frauen bei Verstößen gegen die Kopftuchpflicht mit Maßnahmen gedroht. Bei einer Sitzung des obersten Justizrats forderte der Vorsitzende Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi das Thema mit Priorität zu verfolgen. “Sie alle sind über einige dieser gesellschaftlichen Anomalien besorgt”, sagt der Justizchef in Teheran, berichtet die Nachrichtenagentur Misan. “Dieser Zustand der Nacktheit ist nicht erträglich”, sagte Mohseni-Edschehi mit Blick auf Frauen in Irans Metropolen, die sich den strengen islamischen Kleidungsvorschriften widersetzen. Seinen Worten zufolge sollen, wenn nötig, auch “polizeiliche, nachrichtendienstliche und gerichtliche Maßnahmen” erfolgen. Gesellschaftlicher Gegenwind dürfe die Behörden nicht abschrecken. In den letzten Jahren und insbesondere im Zuge des Iran-Kriegs widersetzen sich Frauen in der Öffentlichkeit immer mutiger den Kleidungsvorschriften.

13:35 Uhr

Amthor schickt Strandkorb aus Kanzleramt zurück

Der CDU-Politiker Philipp Amthor verzichtet nach umfassender Kritik auf seinen Strandkorb in seinem Büro im Kanzleramt. Amthor habe entschieden, “dass der Strandkorb abtransportiert wird”, erklärte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer. Er werde zurück in Amthors Heimat “nach Mecklenburg-Vorpommern gebracht”. In einer ZDF-Dokumentation war gezeigt worden, wie Amthor sich im Sommer den Strandkorb aus seiner Heimat ins Kanzleramt liefern ließ. Dies hatte in sozialen Netzwerken eine breite Diskussion und viel Kritik ausgelöst. “Der Strandkorb steht für Verbundenheit zur Heimat bei Herrn Amthor”, sagte Meyer. Der Regierungssprecher betonte, Amthor habe “den Strandkorb privat gekauft und Anlieferungen wie Aufbau privat gezahlt”. Die Kritik nehme der Staatsminister “sehr ernst”, weshalb er den Strandkorb nun wieder entfernen lasse.

13:00 Uhr

US-Demokrat verspricht sich – und bereut es sofort

Vor einem Journalisten bezeichnet sich der demokratische US-Senator John Fetterman als “lebenslanger Republikaner”. Der Ausrutscher passt zu einer auffälligen Entwicklung des Politikers. Erst vor Kurzem lobte er die Politik der gegnerischen Partei.

12:15 Uhr

Größter und tödlichster Ausbruch: Ebola-Fälle im Kongo steigen auf über 8000

In der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der bestätigten Ebola-Fälle im Zuge des aktuellen Ausbruchs auf über 8000 gestiegen. Dem jüngsten Lagebericht des staatlichen Gesundheitsinstituts zufolge wurden 8067 Infektionen und 3901 Todesfälle registriert. Der durch die Bundibugyo-Virusvariante verursachte Ausbruch ist der größte und tödlichste in der Geschichte des Landes. Er hat damit die Epidemie der Jahre 2018 bis 2020 übertroffen. Weltweit ist es die zweitschwerste Ebola-Welle nach der Epidemie in Westafrika in den Jahren 2014 bis 2016. Damals infizierten sich in Guinea, Liberia und Sierra Leone mehr als 28.600 Menschen, mehr als 11.000 starben.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:45 Uhr

Toter Wal lockt Weiße Haie vor Perths Stadtstrand

Ein angespülter Walkadaver hat am beliebten Stadtstrand der westaustralischen Metropole Perth für Aufregung gesorgt. Weil mehrere Haie in unmittelbarer Nähe gesichtet wurden, sperrten die Behörden den Stadtstrand und warnten eindringlich davor, dort zu schwimmen oder mit Hunden spazieren zu gehen. Rettungsschwimmer entdeckten den Kadaver am frühen Morgen, berichtet der Sender ABC. Wenig später kreisten mehrere Haie vor der Küste, darunter zwei Weiße Haie mit einer Länge von etwa vier und fünf Metern. Einige der Raubfische sollen sich nur rund zehn Meter vom Ufer entfernt aufgehalten haben. Gesichtet wurden sie aus Helikoptern und vom Strand aus.

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Der Wal bietet mit seiner dicken Speckschicht eine riesige Menge an Nahrung für die Räuber. (Foto: picture alliance/dpa/AAP)

11:16 Uhr

Aktivisten lassen bei Dutzenden SUVs in Hamburg die Luft raus

In Hamburg ist bei Dutzenden größeren Autos Luft aus den Reifen gelassen worden – wohl aus Protest gegen die Umweltbelastung, die von SUVs ausgeht. Die Polizei wurde bereits in der Nacht auf sechs betroffene Autos im Stadtteil Pöseldorf aufmerksam, sagt eine Pressesprecherin. Bei diesen Autos wurden zum Teil auch Bekennerschreiben des sogenannten “Widerstands-Kollektivs” gefunden. In einem Schreiben teilt das Kollektiv mit, dass es bei 60 SUVs mithilfe von kleinen Linsen Luft aus den Reifen gelassen habe. Grund dafür sei unter anderem die Umweltbelastung und die Gefahr für Kinder, die von den Fahrzeugen ausgehe. Im Stadtteil Winterhude untersuchten die Polizeibeamten am Morgen ähnliche Vorfälle. Derzeit sei die Rede von Autos im “mittleren zweistelligen Bereich”, schätzungsweise mehr als 40 Stück. Ob die Entdeckungen in der Nacht und am Morgen zusammenhängen, muss noch geprüft werden.

10:45 Uhr

VW-Hannover: Könnten Fahrzeuge für Verteidigungssektor bauen

Das Nutzfahrzeugwerk von Volkswagen in Hannover könnte Fahrzeuge für den Verteidigungssektor bauen. “Wir haben schon immer Dual-Use-Güter für den Einsatz bei Polizei, THW oder Streitkräften gefertigt und können das”, sagte der Vorstand der Nutzfahrzeugsparte, Stefan Mecha, der Zeitschrift “Automobilwoche”. Zu konkreten Produkten wollte sich Mecha nicht äußern. Unternehmenskreisen zufolge erwägt VW in Hannover leicht gepanzerte Truppentransporter zu entwickeln und zu fertigen. Hannover ist neben Emden, Zwickau und Neckarsulm einer der vier Volkswagen-Standorten, deren Fortbestand ab 2030 nicht gesichert ist, weil es noch keine Aufträge gibt. Die vier Werke müssen laut “Automobilwoche” bis Juni 2027 nachweisen, wie sie die Kosten drastisch senken können.

Update: Ein VW-Sprecher wies Teile des “Automobilwoche”-Berichts zurück. So gebe es keine Pläne, “leicht gepanzerte Truppentransporter” zu bauen. Zudem betonte er mit Blick auf das Werk in der niedersächsischen Landeshauptstadt, dass man derzeit lediglich sagen könne, dass “der Fortbestand nach 2032 nicht gesichert ist, weil es noch keine Folgeaufträge für den Nachfolger des dann auslaufenden VW Multivan gibt”.

10:15 Uhr

Rhein erreicht Rekordtiefstand in Köln

Das Niedrigwasser des Rheins hat in Köln einen neuen historischen Tiefststand erreicht. Der Pegelstand sank auf 40 Zentimeter, wie aus aktuellen Daten des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Rhein hervorgeht. “Mit 40 Zentimeter haben wir einen Niedrigwasser-Rekord”, sagte der Kölner Außenbezirksleiter des Amtes, Markus Neumann. Es fahren nach seiner Schilderung nur noch wenige Schiffe. “Man kann schon sagen, dass die Schifffahrt ganz stark abgenommen hat.” Die Fahrrinne ist tiefer als der Pegelstand am Ufer. In Köln etwa sind es 1,11 Meter mehr.

09:45 Uhr

Missbrauch im Nationalsozialismus? Schufa prüft 100-jährige Geschichte

Die Schufa hat anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens 2027 ihre Geschichte während der Zeit des Nationalsozialismus erstmals umfassend von unabhängigen Wissenschaftlern untersuchen lassen. Der Geschichtsagentur D.I.E. Firmenhistoriker zufolge lässt sich kein Missbrauch des Karteikartenarchivs für die Zwecke des NS-Regimes nachweisen. Doch die drei jüdischen Gründer der Kreditauskunftei, die Brüder Kurt und Walter Gerhard Meyer sowie Robert Kauffmann, wurden nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten “systematisch aus ihren Funktionen verdrängt und zur Emigration gezwungen“, schildert Firmenhistoriker-Geschäftsführer Rainer Lächele. Auch die jüdischen Mitglieder des Verwaltungsausschusses der 1927 in Berlin gegründeten “Schutzgemeinschaft für Absatzfinanzierung und Kreditsicherung” verloren ihre Posten im Laufe des Jahres 1933.

09:05 Uhr

Mann überfährt seine Ehefrau beim Einparken

Ein 84-jähriger Mann hat in Hessen beim Einparken mit seinem Auto seine eigene Ehefrau tödlich verletzt. Die 80-Jährige starb noch an der Unfallstelle, wie die Polizei in Wiesbaden mitteilte. Der Mann war beim rückwärts Einparken in Niederhausen zunächst gegen ein geparktes Auto gestoßen. Nach dem Einlegen des Vorwärtsgangs beschleunigte er stark und erfasste dabei seine vor dem Auto stehende Ehefrau. Anschließend fuhr er mit hohem Tempo mehr als 150 Meter durch die betroffene Straße und beschädigte mehrere Gartenzäune, mindestens zwei weitere geparkte Autos und ein Wohnmobil. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Weshalb er beim Vorwärtsfahren stark beschleunigte, ist laut Polizei bislang unklar.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:35 Uhr

Diese Jobs will keiner machen: Einwanderer übernehmen Engpassberufe

Ob Gastronomie, Pflege oder Logistik: In vielen Branchen mit Fachkräftemangel in Deutschland sind Beschäftigte mit Einwanderungsgeschichte überdurchschnittlich stark vertreten. So hatten 56 Prozent der Köchinnen und Köche im Jahr 2025 eine Einwanderungsgeschichte, teilt das Statistische Bundesamt mit. Auch in der Lebensmittelherstellung (55 Prozent), bei Fahrern von Bussen und Straßenbahnen sowie Servicekräften in der Gastronomie (je 47 Prozent) war der Anteil hoch. Deutlich über dem Durchschnitt liegt der Anteil auch in der Pflege mit 33 Prozent sowie bei Berufskraftfahrern im Güterverkehr (41 Prozent). Zum Vergleich: In der Gesamtwirtschaft hatte gut ein Viertel (27 Prozent) aller abhängig Beschäftigten eine Einwanderungsgeschichte. Eine Einwanderungsgeschichte hat eine Person, wenn sie selbst oder beide Elternteile seit 1950 nach Deutschland eingewandert sind.

08:05 Uhr

Falsche Polizisten erbeuten Bargeld auf Autobahn

Zwei Männer sollen zur Finanzierung ihres Lebensunterhalts beschlossen haben, als angebliche Polizisten von Lastwagenfahrern bei vermeintlichen Kontrollen Bargeld zu kassieren. Ermittler konnten die beiden Männer im Alter von 24 und 42 Jahren festnehmen und anklagen, teilt die Staatsanwaltschaft Braunschweig mit. Ein Angeklagter soll das Tatfahrzeug gefahren und es so neben den Lastwagen positioniert haben, dass eine schnelle Flucht möglich war. Der Komplize soll ein “zivilpolizeiähnliches Outfit” mit schwarzer Weste, Aktentasche und einem vermeintlichen Polizeiausweis getragen haben. Er soll die potenziellen Opfer sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch angesprochen haben. Die mutmaßlichen Täter sollen es bewusst auf Ausländer abgesehen haben, weil sie hofften, dass diese keine konkreten Kenntnisse zum Aussehen und zur Vorgehensweise von deutschen Polizeibeamten haben. Bei den Taten sollen die beiden 3720 Euro erbeutet haben.

07:35 Uhr

“Danke meinen Fingern”: Madonna hält bizarre Rede bei VMA-Comeback

Madonna ist nach 23 Jahren singend auf die Bühne der MTV Video Music Awards zurückgekehrt und hat dafür eine ganze Riege prominenter Gäste mitgebracht. Die Kulisse dazu war typisch Madonna: Die Bühne sah aus wie eine öffentliche Herrentoilette, samt Urinalen und Kabinen. Tänzerinnen feuerten Laserstrahlen aus dem Schritt ab. Später am Abend durfte sich die Queen of Pop über gleich sieben Auszeichnungen freuen. Ihre Dankesreden sorgten allerdings für Stirnrunzeln. “Page Six” bezeichnete ihre Ansprachen als “bizarr”, unangenehm lang und teils verwirrend für das Publikum. Bei der Ehrung als Künstlerin des Jahres begann sie mit den Worten: “Zuallererst möchte ich meinen Fingern danken, denn auf die kann ich immer zählen.” Als sie später den Preis in der Kategorie Dance entgegennahm, habe sie eingeräumt, vergessen zu haben, wofür die Auszeichnung eigentlich sei.

07:10 Uhr

Spionagewarnung: Universitäten sollen bei Kooperationen mit China aufpassen

Der Verfassungsschutz warnt vor chinesischen Spionageaktivitäten bei der Zusammenarbeit deutscher Forschungseinrichtungen mit chinesischen Hochschulen. China baue seit Jahren ein “umfassendes System des Technologie- und Knowhow-Transfers” auf, erklärte das Bundesamt für Verfassungsschutz gegenüber dem “Handelsblatt”. Ziel sei es, die politische, wirtschaftliche, technologische und militärische Vormachtstellung des Landes auszubauen. Besonders im Blick stünden neue Technologien wie Quantentechnologie, Künstliche Intelligenz und Hyperschalltechnik sowie Bio- und Überwachungstechnologien. Viele dieser Forschungsfelder können sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden.

07:00 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Genau 75 Jahre nach der feierlichen Eröffnung des Bundesverfassungsgerichts am 28. September 1951 findet in Karlsruhe ein Festakt statt. Zu den Feierlichkeiten wird unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erwartet, der vor den etwa 1.000 geladenen Gästen eine Festrede hält. Auch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte sollen dabei sein. Schauen wir auf weitere anstehende Termine:

  • Die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz startet in Fulda. Themen sind unter anderem Künstliche Intelligenz und menschliches Zusammenleben.

  • Außenminister Johann Wadephul reist in die Niederlande. Er trifft in Den Haag Außenminister Berendsen und die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs. Im Mittelpunkt der politischen Gespräche werden unter anderem die enge militärische Zusammenarbeit und Integration sowie die gemeinsame Unterstützung der Ukraine stehen.

  • Die EU-Verteidigungsminister treffen sich in Brüssel. Themen sind die militärische Unterstützung der Ukraine, hybride Bedrohungen sowie die Lage in Nahost.

  • Die Generaldebatte der 81. UN-Vollversammlung geht heute in ihren letzten Tag mit erwarteten Redebeiträgen aus unter anderem Dänemark, Afghanistan und Neuseeland.

  • Die Industriegewerkschaft Bauen-Agar-Umwelt hält mit Bundesbauministerin Hubertz einen Gewerkschaftstag ab

  • Papst Leo XIV. lädt in Paris zu einem interreligiösen Treffen ein.

  • Mexiko bereitet sich auf heftige Regenfälle und starke Winde durch Hurrikane “Polo” vor. Am Montagabend (Ortszeit) soll er auf Land treffen.

Mein Name ist Raya Frick. Bei Fragen erreichen Sie mich unter raya.frick(at)ntv.de. Kommen Sie gut in den Tag!

06:30 Uhr

Hurrikan “Polo” sorgt für Todesopfer und Vermisste in Mexiko

Der pazifische Hurrikan “Polo” kostet in Mexiko schon vor Erreichen der Küste mindestens zwei Menschen das Leben. Nach starken Regenfällen und Erdrutschen werden im westlichen Bundesstaat Jalisco drei weitere Menschen vermisst, teilt der örtliche Zivilschutz mit. “Polo” soll am Montagabend (Ortszeit) als starker Hurrikan auf die Halbinsel Niederkalifornien im Nordwesten Mexikos treffen. Nach Angaben des US-Hurrikanzentrums (NHC) nahm der Sturm am Sonntagabend Kurs auf die Küste des Bundesstaates Baja California Sur. Er war zu diesem Zeitpunkt ein Hurrikan der Kategorie 3 von maximal 5 mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 205 Kilometern pro Stunde. Der Sturm befand sich rund 460 Kilometer südwestlich des bei Touristen beliebten Ortes Cabo San Lucas. 

06:00 Uhr

06:00 Mehr als 1500 Menschen erkranken im eigenen Land an West-Nil-Virus

Seit dem Frühjahr sind in Europa deutlich mehr als 1500 West-Nil-Fälle registriert worden, bei denen die Menschen sich im eigenen Land angesteckt haben – also nicht auf Auslandsreisen. Deutschland ist mit 4 Fällen gelistet – im Rhein-Pfalz-Kreis, in Leipzig sowie in Berlin (2 Fälle). Bisher wurden der Behörde insgesamt 61 Todesfälle gemeldet. Die bislang gemeldeten Fälle übertreffen die in den vergangenen Jahren deutlich. Rekordhalter ist jedoch nach wie vor das Jahr 2018 mit insgesamt 2083 Fällen. Das West-Nil-Virus wird laut Robert-Koch-Institut (RKI) hauptsächlich von Stechmücken zwischen wild lebenden Vögeln übertragen. Die Mücken können aber auch Menschen und andere Säugetiere infizieren.

06:06 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht



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